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Scottish Fold

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vom Kuseler Bergland

Dorota Richter Bundesland: Rheinland-Pfalz RP
--- Land: Deutschland
66869 Kusel Telefon: 0152/33860375
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Homepage: http://www.bkh-cattery-vom-kuseler-bergland.jimdo.com/

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Cattery of Fairy Glen - Scottish Fold, Scottish Straight & Britischkurzhaar Katzen

Jonas Al-Nemri Bundesland: Baden-Württemberg
-- Land: Deutschland
79292 Pfaffenweiler Telefon: --
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80992 München Telefon: 01622612193
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Scottish Fold von den grünen Lechauen
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Scottish Fold / Schottische Faltohrkatze

 

Die Schottische Faltohrkatze, auch Scottish Fold genannt, ist eine Kurzhaarkatze, deren Hauptmerkmal nach vorne hängende Ohren, so genannte Faltohren, sind. Dieses Merkmal ist das Ergebnis einer stabilen und vererbbaren Mutation. Die Katzenrasse Scottish Fold entstand durch züchterische Bemühungen ab Anfang der 1960er-Jahre in Großbritannien. Sie wird heute aufgrund der unterschiedlichen Anerkennung durch Zuchtverbände weltweit hauptsächlich in den Vereinigten Staaten gezüchtet.

Geschichte

Katzen mit der genetischen Anomalie „Faltohren“ wurden bereits im 19. Jahrhundert in China und zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch in England beschrieben. Die Geschichte der Scottish Fold als Katzenrasse begann 1963 mit dem Wurf von fünf faltohrigen Welpen aus einer Verpaarung eines faltohrigen Katers und einer Britisch Kurzhaar-Katze. Die Eltern des Katers waren dabei normale Hauskatzen ohne bekannte genetische Anomalien.

Erscheinungsformen

Es gibt neben der kurzhaarigen Scottish Fold noch die halblanghaarige Variante, die Highland Fold oder Coupari genannt wird. Da die Rasse mit Britisch Kurzhaar (BKH) und Britisch Langhaar-Katzen (Highlander) verpaart wird, sind alle Farben erlaubt, die auch bei den Briten anerkannt sind. In den Würfen fallen zirka 50 % faltohrige Welpen und 50 % Welpen mit stehenden Ohren. Diese werden dann als Scottish Straight bezeichnet und dürfen nur zur Zucht mit Scottish Fold eingesetzt werden. Im Aussehen gleichen die Scottish Straight den BKH, oft sind die stehenden Ohren jedoch etwas größer.

Beschreibung Genetik

Die typischen nach vorn und unten gefalteten Ohren der Scottish Fold Katze sind erblich bedingt. Die Kätzchen werden mit normalen Ohren geboren, die nach vier Wochen aber nicht mehr in die Höhe, sondern abgeknickt nach vorne wachsen. Zusammen mit dem runden Kopf und den runden Augen gibt dieses der Katze ihren besonderen Gesichtsausdruck. Der Körper ist gedrungen mit stämmigen Beinen und einem dicken Schwanz.

Die gefalteten Ohren werden als eine unvollständige Dominante (Symbol Fd) vererbt. Diese Katze ist gewöhnlich heterozygot (Fdfd); die homozygote Katze (FdFd) trägt mit hoher Wahrscheinlichkeit einen genetischen Defekt in der Entwicklung der Epiphysenfuge, der Wachstumszone der Knochen. Dies führt zu Gelenksdeformationen und daraus resultierend zu schmerzhaften Bewegungsstörungen. Bei den heterozygoten Scottish-Fold-Katzen gibt es diese Probleme nicht. Aus diesem Grund dürfen nur heterozygote Scottish-Fold-Katzen gezüchtet werden.

Zucht

Ausgehend von dem ersten Wurf mit faltohrigen Welpen begann die Zuchtarbeit der Scottish Fold. Das Governing Council of the Cat Fancy (GCCF) erkannte Scottish Fold 1966 als neue Rasse an, schloss das Zuchtbuch allerdings 1971 vorläufig da unklar war, inwieweit das Merkmal der Faltohren gesundheitliche Probleme wie Milbenbefall oder Hörprobleme begünstigt. Daraufhin verlagerte sich die Zucht der Scottish Fold in die USA. Dort wurde 1974 die Anerkennung bei der Cat Fanciers' Association (CFA) beantragt, die 1978 erteilt wurde. Auch die TICA erkennt die Rasse an, nicht aber vorwiegend europäische Zuchtverbände wie die Fédération Internationale Féline (FIFe) oder GCCF. Heute sind die Scottish Folds vor allem in den USA beliebt, werden jedoch auch in Europa (Deutschland), Russland und Australien gezüchtet.

Probleme bei der Scottish Fold-Zucht

Nach dem Auftauchen der natürlichen Mutation der Faltohren wurden bald kritische Stimmen laut, die ein Verbot der Zucht forderten, denn die gefalteten Ohren würden zu Ohrmilbenbefall und Taubheit führen. Die GCCF strich die Katze aus dem Zuchtbuch, sodass die Zucht ab 1973 in England verboten war. Obwohl Taubheit in den meisten Fällen mit der Fellfarbe zu tun hat (in der Tat waren die ersten SF Katzen reinweiss) und der Ohrmilbenbefall eine Frage des Pflegezustandes. Paradoxerweise ist die Weiterzucht einem echten Problem zu verdanken. Eine Züchterin bemerkte bei einigen Jungtieren Skelettveränderungen (verkürzte Schwanzwirbel, verdickte Knochen). Ein Kätzchen bekam der Genetiker O.Jackson zur Untersuchung, der mit der defekten Katze züchtete und Inzuchtversuche betrieb. Diese moralisch und wissenschaftlich fragwürdigen Versuche wurden 1975 in einer Studie veröffentlicht, die auch heute noch unkritisch zitiert wird. Jackson fand immerhin heraus, dass sich das Fd Gen autosomal dominant vererbt. Interessanterweise empfahl er keineswegs die Ächtung der Zucht sondern nur die Zucht von Faltohr- mit Geradohr-Katzen.

1974 wurde in den USA die International Scottish Fold Association ISFA gegründet, die die Zucht der SF koordiniert, die Anerkennung der SF durch die Cat Fanciers Association erfolgte wenig später Nachdem bekannt wurde, daß homozygote (Fd/Fd) Katzen besonders durch Skelettabnormalitäten betroffen waren beschloss man durch regelmässige Fremdeinkreuzungen die Gesundheit der SF zu stabilisieren. Heute werden besonders Britisch Kurzhaar-Katzen zur Zucht mit Faltohrkatzen genommen, die Verpaarung von Faltohrkatzen untereinander wird unterlassen. In „Robinsons Genetics for Cat Breeders“ wird dann auch folgerichtig beschrieben, dass die Knochendefekte durch selektive Züchtung bei SFs stark zurückgegangen sind. Dennoch gibt es einige wenige Publikationen, die Osteochondrodysplasien bei SF Katzen beschreiben und ein Verbot der Züchtung fordern.

Takanosu beschreibt heterozygote Katzen mit einem milden Phänotyp an Gelenken und Knorpeln in einer Cattery in Japan. Hubler beschreibt eine palliative Behandlung durch Röntgenstrahlung bei einer 3jährigen SF Katze mit Osteochondrodysplasie, die nach der Behandlung wieder weitgehend beschwerdefrei war. Chang beschreibt drei Fälle in Südkorea und empfiehlt chondroprotective Substanzen wie Glucosamin und Chondroitin-Sulfat gegen Arthritis und Gelenkschmerzen der Tiere. Malik beschreibt sechs Fälle in einer australischen SF Cattery, von 14 Monaten bis 6 Jahre alten Tieren, die alle Skelettabnormalitäten besaßen. Jedoch waren die meisten Tiere hier miteinander verwandt. Zudem ist der Tierbestand in Australien so klein, dass Inzuchtfälle oder unzulässige Verpaarungen eine Rolle spielen dürften. Auf einer Genetikkonferenz 2000 riefen seine Ergebnisse auch Widerspruch hervor.

Obwohl die GCCF und die Federation International Feline aufgrund der Knochendefekte weiterhin die Registrierung als Rasse verweigern, ist sie dennoch äußerst populär.

Eine Qualzucht ?

Das Gutachten zur Auslegung von § 11b des Tierschutzgesetzes (Verbot von Qualzüchtungen) empfiehlt zwar das Verbot der Zucht, jedoch ist der eindeutige Beweis, dass gefaltete Ohren auch zu Knochendefekten führen immer noch nicht gegeben. Ebenfalls ist die Argumentation, die Tiere wären durch ihre gefalteten Ohren in ihrer sozialen Kontaktaufnahme eingeschränkt nicht aufrecht zu erhalten. Andere bemerken zu dem Gutachten:

Beschäftigt man sich mit diesem Thema intensiver, so kommt man zu der Auffassung, daß die Verfasser willkürlich und voreingenommen gegenüber bestimmten Rassen gehandelt haben. Das Quellenstudium ist äußerst oberflächlich, die Angaben sind z. T. spärlich recherchiert und bezüglich des Informationsgehaltes überholt bzw. fehlerhaft, für eine wissenschaftliche Arbeit, die sich als Gutachten präsentiert, völlig unzureichend.

Aufgrund der Tatsache, dass es vergleichsweise wenig Literatur mit sehr wenigen betroffenen Tieren gibt, ist ein generelles Zuchtverbot schlecht begründbar. Eine Literaturstudie zum Thema Qualzucht ergab 2001, dass das Zuchtprogramm kontrolliert werden muss, aber nicht verboten.

Kritisiert wird u.a. dass der genaue Vererbungsgang der SF immer noch nicht bekannt ist und ein DNA-Screening zur Identifizierung genetischer Störung unerlässlich ist. In der Literaturstudie wird das Vorliegen einer genetischen Prädisposition für Knorpel-und Knochenschäden bezweifelt. Eine Koppelung der Faltohren an ein Gen, das Skelettdefekte vererben soll, ist nicht nachgewiesen.

SF Züchter beschreiben keine erhöhten gesundheitlichen Probleme der Faltohrkatzen im Vergleich zu anderen.

Quelle: Wikipedia


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